Stauchen

Das Stauchen basiert auf dem Prinzip, dass zwei Werkzeugsegmente das partiell erwärmte Rohr umschließen und anschließend durch ein bzw. zwei Stempel das Material in axialer Richtung angestaucht wird. Es können sowohl Rohr- sowie auch Vollmaterialien partiell angestacht werden. Hierbei ist über die Werkzeuggeometrie das Einbringen von Konturen möglich.

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Bohrrohr nach API-Norm

Ø 2.3/8“ – 6-5/8“

  • Längen 1.5m – 14m
  • Bohrrohr für die Öl- und Gasindustrie und für gesteuerte Erdbohrungen
  • Mögliche, beidseitige Anstauchungen: Außengestaucht "EU", Innengestaucht "IU", Innen- und Außengestaucht "IEU"
  • Stauchung zur Anbringung eines Außengewindes als Verbindungselement
OCTG Bohrrohr

Nockenwelle für PKW

Ø 24,5 x 3,25 mm

  • einseitig angestaucht
  • mechanisch bearbeitet
  • Einsatz im Sechszylindermotor eines Sportwagens
  • Dreistufiger Stauchprozess zur Wanddickenvergrößerung am Ende der Welle
Nockenwelle für PKW

Nockenwelle für PKW

Ø 24,5 x 3,0 mm

  • Einseitig angestaucht
  • Mechanisch bearbeitet
Nockenwelle für PKW

Nockenwelle für PKW (laufende Serie)

Ø 26,5 x 4,25 mm

  • einseitig angestaucht 
  • mechanisch bearbeitet
Nockenwelle für PKW

Nockenwelle für PKW

Ø 24,0 x 4,25 mm

  • einseitig angestaucht 
  • mechanisch bearbeitet
Nockenwelle für PKW

Aktiver Stabilisator
für SUV (laufende Serie)

Ø 93 x 6 mm

  • beidseitig gestaucht (ges. 3 OP)
Aktiver Stabilisator

Passiver Stabilisator für LKW-Hinterachse

Ø 80 x 10 mm

     

  • Einsatz als LKW-Hinterachsstabilisator
  • Umformung im zweistufigen Stauchprozess auf einer GFU-Maschine (laufende Serie)
  • Beidseitige angestaucht und aufgeweitet
  •  

LKW Stabilisator

Druckbehälter, eingesetzt in Sportwaffen

Ø 33 x 2,2 mm

  • Einbringen der Innengewinde erfordert beidseitig partielle Wanddickenvergrößerung durch Anstauchen
  •  

Druckbehälter

Baustahl / Armiereisen

Ø 12 - 28 mm

  • einseitig gestaucht
  • Stauchung zur Anbringung eines Außengewindes als Verbindungselement
  • Stablängen bis 6.000 mm
  • Armierungsbaustahl für Bewehrungsanschlusssystem
  • Einsatz in qualifizierten Bauwerken
Baustahl / Armiereisen

Baustahl / Armiereisen

Ø 12 - 28 mm

  • einseitig gestaucht
  • Stauchung zur Anbringung eines Außengewindes als Verbindungselement
  • Stablängen bis 6.000 mm
  • Armierungsbaustahl für Bewehrungsanschlusssystem
  • Einsatz in qualifizierten Bauwerken
Baustahl / Armiereisen

Antriebswelle aus Vollmaterial

Ø 26,5

  • Längen 930-600 mm
  • Mögliche, beidseitige Anstauchungen
  • Stauchung zur Anbringung der Verzahnung als Verbindungselement
Antriebswelle (Vollmaterial)

Anwendungsbereiche

  • Nockenwellen / Rohre
  • Antriebswellen
  • Lenksäulen / Lenkwellen
  • Lenkzahnstangen
  • Getriebewellen
  • Achsen
  • Stabilisatoren
  • Bohrrohre
  • Druckbehälter / Kartuschen
  • Möbelrohre
  • u.v.m.

Vorteile des Stauchens

  • Gewichtsoptimierung: Das Stauchen ermöglicht eine gezielte Wandstärkenverteilung in gewichtskritischen Bauteilen, wie z. B. im PKW-Bereich. Die Stauchtechnologie ermöglicht die Umstellung von Vollmaterial auf Rohr bzw. reduziert die Kosten beim Kneten von Rohren.

  •  

  • Materialersparnis: Durch den Einsatz einer Stauchoperation und der damit verbundenen Materialverschiebung lassen sich Bauteile gezielt auf die gewünschten Geometrien (ohne Materialverlust) verformen. Der erforderliche Materialeinsatz lässt sich hierdurch deutlich reduzieren.

  •  

  • Reduzierung der Teilevielfalt: Werkstücke, die bisher aus mehreren einzelnen Bauteilen zusammengeschweißt wurden, lassen sich aus einem Halbzeug (Rohr) stauchen. Es besteht hierdurch ein hohes Einsparpotential im Bereich der Bauteilevielfalt. Durch die einteilige Lösung gibt es keine Schweißnähte und damit auch keine kritischen Gefügestrukturen.

  •  

  • Sicherheit: Bauteile, die durch Stauchoperationen hergestellt wurden, weisen grundsätzlich einen homogenen Faserverlauf auf. Durch diesen nicht unterbrochenen Faserverlauf können Stauchteile im Gegensatz zu spanend hergestellten Teilen höheren Belastungen bei gleichem Materialeinsatz ausgesetzt werden.



    Zusätzlich können durch Stauchtechnologien bisherige Reibschweißprozesse ggf. ersetzt werden. Hierdurch ergeben sich deutliche Materialeinsparungen, da die Stauchkonturen "Near shape", d.h. nahe an den Endkonturen erzeugt werden.

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